"Software as a Service", kurz SaaS, ist im Bereich Software ein neues Service-Konzept, von welchem Sie in den kommenden Monaten und Jahren mehr und mehr hören werden. Alle großen Softwareanbieter, wie Microsoft und Adobe, haben Ihr Portfolio bereits mit SaaS Lösungen erweitert, welche alternativ zu den traditionellen Software as a Product Lösungen angeboten werden. Diese sind zwar etabliert, haben aber im Vergleich zu Service-basierter Software einige Nachteile. 

Was ist SaaS? - SaaS Lösungen liefern Ihre Softwareprogramme über das Internet und verlangen eine regelmäßige Gebühr für deren Verwendung. Eine SaaS-Lösung ist im Wesentlichen eine web-basierte Software, die ausschließlich beim Anbieter gehostet wird. Dies bedeutet, die Software muss nicht wie früher auf dem eigenen Computer oder Firmenserver installiert werden. Der Anbieter garantiert dem Kunden Zugriff auf die Anwendung in Übereinstimmung mit vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen, Verfügbarkeit und Leistungsstandards. Alles was ein Unternehmen braucht um auf die Software zuzugreifen, ist eine stabile Internetverbindung und seinen Webbrowser. Ein Beispiel einer solchen SaaS Lösung ist die Powerpoint Alternative Prezi und natürlich Bynder.

Damit sind SaaS Lösungen eine Alternative zu den etablierten, aber immer weniger beliebten Software as a Product Lösungen. Ein klarer Vorteil von SaaS ist, das es jederzeit erweiterbar, skalierbar und integrierbar ist. Dies bedeutet, das SaaS, im Gegensatz zu herkömmlich installierter Software, mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Kostenlose Software-Updates, einfache Integration mit Anwendungen von Drittanbietern und unkomplizierte Erweiterung sind die wichtigsten Vorteile von SaaS gegenüber Software as a Product.

Um Software as a Product Lösungen nutzen zu können müssen Sie zuerst eine Lizenz  kaufen und die Lösung ansclhießend selbst installieren. Ein Beispiel hierfür wäre Microsoft Office 2011 oder eine On-Premise-Digital-Asset-Management-Lösung. Software as a Product Lösungen sind ein teurer einmaliger Kauf, ohne monatliche Nutzungsgebühren, aber dafür umfangreiche Wartungs-und Updatekosten. Im Allgemeinen brauchen Sie keinen Internetzugang um eine Software as a Product Lösung zu nutzen, sondern können diese auch offline oder über Ihr Intranet nutzen. Wenn allerdings ein Software-Update veröffentlicht wird, müssen Unternehmen diese in der Regel nachkaufen und für die zusätzlichen Gebühren aufkommen. Und nicht nur dies, die Produktaktualisierungen müssen auch vom IT Team installiert werden, was viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt. 

SaaS-Lösungen dagegen sind all-inklusive und daher zukunftssicher, der Anbieter is verantwortlich für die Pflege der Hardware, die Installation und Bereitstellung von kostenfreien Updates und die Sicherung Ihrer Dateien (Back-Ups). 

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