Warum benötigen Sie einen Business Case für MRM? 

Ganz egal, ob die Wirtschaft boomt oder in einer Krise steckt – Investitionen für neue Marketingaktivitäten zu rechtfertigen ist alles andere als einfach. Ein Grund hierfür ist, dass Marketing Teams bereits tagtäglich damit zu kämpfen haben, den ROI ihrer Marketingkampagnen zu belegen und relevante Ausgaben hierfür zu begründen. Demnach ist es keine große Überraschung, dass bei wirtschaftlichen Einbrüchen die Marketingbudgets als allererstes gekürzt werden. Aber selbst wenn die Zeiten besser ausschauen, wird das Geld favorisiert in die Verbesserung von Vertriebsabläufen investiert, welche einen sofortigen ROI hervorrufen.

Es hilft auch nicht, dass Marketingabteilungen oft als negative Kostenstelle angesehen werden, was genauer gesagt bedeutet, dass größere Marketinginvestitionen als Last interpretiert werden. Und seien wir ehrlich: MRM Software ist eine Investition, die durchschnittlich zwischen 10.000 und 300.000 € jährlich kostet. Es stellt sich zudem als schwierig heraus, den Mehrwert von einer MRM Lösung zu belegen, da die Ergebnisse im Gegensatz zu Sales langfristig gemessen werden müssen. Wenn die Software jedoch richtig angewandt wird, werden die Ersparnisse die IT Investitionen bereits innerhalb von einem Jahr bis zu drei Jahren überwiegen. 

Alle Marketingteams haben die unterschiedlichsten Arbeitswege ausprobiert und getestet, und es ist ganz normal, dass die meisten Marketers gegen jegliche betriebliche Veränderungen sind – insbesondere auf langfristige Sicht. Genau aus diesem Grund wird die Implementierung einer MRM Lösung oft besorgniserregend betrachtet, da MRM Systeme bestehende Prozesse und Strukturen signifikant verändern. Nach einer erfolgreichen Implementierung wird MRM trotz alledem existierende Arbeitsabläufe optimieren, die Produktivität erhöhen und einen vereinfachten Arbeitsalltag etablieren. 

Es wird deutlich, dass der langfristige Nutzen einer MRM Lösung oftmals von menschlichen sowie finanziellen Kosten überschattet wird. Deshalb benötigen Sie einen Business Case, um die Investitionen in eine MRM Software rechtfertigen zu können.

Wo soll man am besten beginnen?

Wenn Sie einen Business Case für MRM erstellen, müssen Sie vorab alle Herausforderungen formulieren, mit welchen sich Ihr Marketing Team täglich auseinandersetzen muss. Zum Beispiel ob Sie mit der stetig wachsenden Anzahl an neuen Kampagnen zu kämpfen haben; ob Sie zu wenig Transparenz bezüglich Ihrer Budgetierung haben; oder ob Sie den Mehrwert Ihrer Marketinginvestitionen rechtfertigen müssen.

Bevor wir detaillierter erklären, inwiefern eine MRM Lösung die Effizienz Ihrer Marketingaktivitäten verbessert, möchten wir Ihnen einen generellen Überblick zu MRM geben.

  1. MRM ist ein zentrales Tool für die Verwaltung Ihrer Marketingaktivitäten
    MRM Systeme stellen Marketers eine zentrale Anlaufstelle für die Erstellung, Organisation und Verwaltung ihrer Marketing-Kampagnen bereit. Laden Sie Ihre digitalen Medien hoch, speichern und teilen Sie diese und kontrollieren Sie gleichzeitig Ihre Budgets und Ausgaben.
  2. MRM vereinfacht Marketingprozesse
    MRM Systeme ermöglichen Marketing Teams wieder besser miteinander zu arbeiten. Mithilfe von zentralen Bilddatenbanken und Marketing Projekt Management Modulen können Marketers Medien schneller miteinander teilen und unabhängig von ihrem lokalen Standort an gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten.
  3. MRM unterstützt Marketers ökominischer zu handeln
    Planungs- und Finanzmanagement Module helfen Marketers dabei, Ausgaben zu kontrollieren, Ressourcen zuzuordnen, den ROI ihrer Marketingkampagnen zu messen und zudem Transparenz in Bezug auf die Verteilung des Marketingbudgets zu schaffen.

Verbessern Sie Ihren Marketing Return on Investment (ROI)

Planungs- und Finanzmanagement Module erlauben Marketingabteilungen jegliche Prozesse rund um Planung, Budgetierung sowie Revenue Management zu verbessern. Auf diese Weise können Marketers eine größere Anzahl an Ressourcen auf erfolgreiche Kampagnen verteilen, anstelle dass diese für unrentable Projekte vergeudet werden. Marketingabteilungen können folglich:

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Steigern Sie Ihre Produktivität

Mithilfe von Marketing Projekt Management Modulen können Marketers ihren gesamten Content-Erstellungsprozess vereinfachen, Verantwortlichkeiten besser zuweisen und die Markteinführungszeit neuer Marketingmaterialien verkürzen. Marketingabteilungen können:

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Kürzen Sie Ihre Agenturkosten

Digital Asset Management Module ermöglichen Unternehmen ihre markentreuen Marketingmaterialien zu speichern und verwalten, vorhandenen Content wiederzuverwenden sowie ihr gesamtes Brand Management zu optimieren. Auf diese Weise können Marketingabteilungen folgendes verwirklichen:

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Investieren Sie mehr in die Wiederverwendung Ihres Marketing Contents

MRM Lösungen bieten Marketers zu jederzeit Zugriff auf ihren Marketing Content. Dies bedeutet, dass Benutzer Medien direkt bestellen, drucken oder herunterladen können. Marketingabteilungen können ab sofort:

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Steigern Sie Ihren Return on Marketing Investment (ROMI)

Mithilfe einer MRM Software können Unternehmen ganz genau die Leistung, Zeit und die Kosten messen, die interne Abteilungen oder externe Agenturen in die Erstellung neuer Marketingmaterialien stecken. Folglich können Marketingabteilungen folgendes mit einer MRM Software erreichen:

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Investitionen und Kosten

Eine Marketing Resource Management Software ist eine Investition, welche zukünftig einen großen Mehrwert mit sich bringen wird. Die meisten modernen MRM Lösungen basieren auf dem SaaS-Modell, bei welchem Beitragszahlungen pro Monat, Quartal oder Jahr anfallen. Der Preis für ein Abonnement hängt von folgenden Faktoren ab:

  1. Anzahl der Benutzer
    Ihre Kosten sind abhängig von ihrer gewünschten Benutzeranzahl sowie von den Benutzertypen. Es existieren drei verschiedene Benutzertypen, welche unterschiedliche Nutzungsrechte und Verantwortlichkeiten aufweisen: 
    a) Admin: Benutzer mit uneingeschränkten Rechten für das Produkt
    b) Regular: Benutzer mit gleichen Zugangsrechten wie Light User, mit dem Zusatz Medien hochzuladen und zu bearbeiten sowie Guidelines zu verwalten. Alle Benutzer mit dem Status “Regular” können darüber hinaus das Marketing Projekt Management Modul für Projekte, Abstimmungs- und Genehmigungsprozesse verwenden.
    c) Light: Benutzer mit “read-only”-Rechten, die Medien teilen und herunterladen können. Light User können zudem Kollektionen einsehen und diese selber erstellen.
  2. Speicherplatzkapazität
    Der Speicherplatz kann zwischen einer Kapazität von 50GB bis zu unbegrenzten TB variieren. Mit einer hohen Anzahl an Benutzern, steigt auch die verfügbare Speicherkapazität und folglich auch die Kosten. Sie können zwischen zwei verschiedenen Speicherarten wählen:
    a) Hot Storage: Speicherplatz, der täglich / oft von Ihnen genutzt wird
    b) Cold Storage: Speicherplatz, den Sie nicht nutzen, aber ggfs. später wieder darauf zugreifen möchte - ähnlich wie ein archivierter Speicher

  3. Anzahl der Module
    Der Preis ist zudem von der Anzahl der gewünschten Module abhängig. Je mehr Module, desto höher der Preis:
    Die Anzahl der Module: Je nach den Anforderungen des Unternehmens bieten viele Anbieter verschiedene Module und Funktionen an. Als Fundament einer MRM Lösung ist das Digital Asset Management Modul meistens am kostenintensivsten - insbesondere wenn dieses an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst werden muss (z.B. das Hinzufügen / Bearbeiten von bereits existierenden Funktionen).

Weitere Investitionen und Kosten

  1. Einmalige Gebühren für Konfiguration und Setup
    Diese Kosten beziehen sich auf die Anpassung der Plattform sowie die Integration dieser mit Ihren unternehmensinternen Systemen. Hierzu zählen unter anderem die individuelle Gestaltung des Erscheinungsbilds, der Import von Medien, der Aufbau Ihrer Taxonomie oder die Implementierung von API-Schnittstellen.
  1. Servicegebühren
    Sobald das System aus technischer Sicht aufgesetzt wurde, werden Ihren Projektmanagern verschiedene Trainingseinheiten angeboten, um eine erfolgreiche Implementierung für alle Benutzer zu gewährleisten. Hierzu zählt beispielsweise der Support beim Launch des neuen Brand Portals – Benutzer hinzufügen oder Medien importieren – sowie Projekt Management und Beratung (z.B. das Definieren der Taxonomie, etc.).
  1. Trainingsgebühren
    Um den Onboarding-Prozess schnell und erfolgreich durchzuführen, werden darüber hinaus weitere Trainings angeboten, wie z.B. personalisierte Demos, Videotrainings sowie unternehmensinterne Trainings für die Implementierung.

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