Deutschland zählt zu den innovationsstärksten Ländern der Welt. Viele wichtige Technologien kommen aus Deutschland und es werden jährlich mehr. Diese Dynamik und die damit einhergehenden Trends in der digitalen Welt haben auch langfristige Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle!

Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat die wichtigsten Technologietrends für 2016 analysiert und legt damit besonderen Fokus auf die sinnvolle und vor allem automatische Nutzung von Daten.

Lesen Sie selbst:

1. Trend: Geräte-Mix

Die Zahl der digitalen Endgeräte, die wir täglich nutzen, steigt rasant an. Im bundesweiten Durchschnitt besitzt jeder Bürger 2,4 internetfähige Endgeräte - Tendenz stark steigend. Dieser Trend, auch als „Device-Mesh“ betitelt, umfasst dabei nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch Wearables, Fahrzeuge oder Sensoren. Laut Gartner gilt es, diese verschiedenen Endgeräte in der Zukunft untereinander besser zu vernetzen, da sich der Kunde zukünftig in einer „post-mobilen-Welt“ bewegen wird.

2. Trend:  Erfassung der Umgebung

IT verändert unsere Sicht auf die Welt? In Zukunft  wahrscheinlich schon: Die Forscher sehen ein großes Potential darin, neue und umfassende User Experiences „über die Grenzen von Geräten, Zeit und Raum hinweg” zu schaffen. Die Zukunft wird aktuell in der Augmented- und Virtual Reality gesehen, wobei entsprechende Technologien jedoch noch zu entwickeln sind.

3. Trend: 3D-Druck

3D-Druck ist längst keine Zukunftsvision mehr! Schon heutzutage kann fast jeder Gegenstand gedruckt werden, sogar künstliche Haut! In Zukunft werden die Drucker nicht nur schneller, sondern auch leistungsstärker. Spezifisch in der Medizin sind große Fortschritte, wie beispielsweise künstliche Organe, zu erwarten. Gartner prognostiziert ein jährliches Wachstum der Branche von 64 % bis 2019. Aktuell plant beispielsweise die Europäische Weltraumorganisation (ESA) den Bau einer Mondstation, welche von einem 3D Drucker direkt vor Ort (auf dem Mond) durchgeführt werden soll. Das Ziel dieses Projektes ist es, ein „richtiges“ und vor allem stabiles Gebäude aus dem lockeren Mondsand zu kreieren.

tech_TrendsQuelle: http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Engineering_Technology/Building_a_lunar_base_with_3D_printing

4. Trend: Informations-Chaos

Jedes digitale Gerät erstellt, nutzt und verteilt Millionen von verschiedenen Daten. Alles kann datentechnisch erfasst werden aber aktuell fehlen noch die Menschen, um diese Datenflut in den Griff zu bekommen und in sinnvolle Zusammenhänge zu setzen. „Information of Everything“ gehört zu den Top Trends 2016 und soll dabei helfen, alle Daten einzuordnen, zu analysieren und sinnvoll zu verbinden. Semantische und  analytische Tools werden in der Zukunft  stark gefragt sein.

5. Trend: Smarte Maschinen

Der Informationsflut, welcher wir heutzutage ausgesetzt sind, soll mit sogenannten Deep neural nets (DNN) entgegengewirkt werden. Dabei sollen Maschinen lernen, komplexe Prozesse zu automatisieren und selbständig durchzuführen. Gerade in diesem Bereich sind die Forschungsaufwände und -investitionen hoch, da Unternehmen hier einen Wettbewerbsvorteil erzielen möchten.

Auch wenn sich einige dieser Trends vielleicht noch sehr realitätsfern anhören, sehen die Forscher hier das größte Potential für das kommende Jahr. Lassen wir uns also überraschen, was 2016 für die digitale Welt wirklich bringt!

Das Bynder Team arbeitet stetig an der Weiterentwicklung unseres Produktes. Werfen Sie jetzt einen Blick auf unsere Sneak Peek für 2016!